Wohnen mit Tradition
Der LudwigPark blickt auf eine über 100-jährige Geschickte zurück und war schon immer ein Symbol für Lebensqualität, die weltweit ihresgleichen sucht. Sogar der US-Präsident Theodore Roosevelt wünschte eine Besichtigung der berühmten Anlage. Er wird mit den Worten zitiert: „Oh that’s all lovely and beautiful. Das ist alles so schön, dass ich’s nicht sagen kann.“ (Berliner Tagesblatt, 13.05.1910)
Als der LudwigPark im Sommer 1909 feierlich eröffnet wird, blickt die ganze Welt gespannt nach Buch bei Berlin. Der Berliner Stadtbaurat Ludwig Hoffmann, der mit Bauten wie dem Alten Stadthaus, dem Märkischen Museum und vor allem dem Rudolf-Virchow-Klinikum zu Weltruhm gelangt war, vollbrachte mit dem LudwigPark eine weitere richtungweisende Meisterleistung. Im Barockstil schuf Hoffmann eine großzügige, einladende Heimanlage, in der Pflegebedürftige ihren Lebensabend in vollen Zügen genießen konnten. Die Komposition aus idyllischen Parkanlagen und repräsentativen Gebäuden wurde in eine nahezu unberührte Landschaft eingebettet und ist in ihrer Zeitlosigkeit noch heute ein mustergültiges Beispiel für ein einzigartiges Wohngefühl.
Chronik
-
24. April 1902: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Bau einer „Verpflegungsanstalt für Hospitaliten und leichte Sieche beiderlei Geschlechts“ in Buch
-
22. Januar 1904: Stadtbaurat Ludwig Hoffmann legt den Stadtverordneten den Entwurf des Hospitals Buch vor
-
14. Juli 1905: Baubeginn
-
17. Oktober 1908: kleine Eröffnungsfeier für die Pflegestätte
-
24. Oktober 1908: Beginn der Belegung - eine Anlage von 21 Häusern war bis dahin entstanden
-
19. Juni 1909: offizielle Einweihung unter dem Namen "Hospital Buch"
-
15. Oktober 1910: Besuch des Hospitals von Kaiser Wilhelm II. in Begleitung von US-Präsident Theodor Roosevelt
-
1917: In drei Häusern wird eine Abteilung für Frauen mit offener Lungentuberkulose eingerichtet (bis 1929 in Betrieb)
-
1926: Der Name des Hospitals wird in „Hospital Buch-Ost“ geändert
-
01. Februar 1933: Das Hospital Buch-Ost wird zu Ehren des im November 1932 verstorbenen Stadtbaurates Ludwig Hoffmann auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung umbenannt in „Ludwig-Hoffmann-Hospital“
-
1933: Entstehung einer Röntgenstation
-
in den weiteren Jahren: zunehmende Belegung mit psychisch Kranken
-
im 2. Weltkrieg: Eingliederung einer chirurgischen Klinik, einer Hautklinik sowie einer Kieferklinik aus der Charité
-
nach dem 2. Weltkrieg: abnehmende Altenpflege zugunsten der Pflege von Kriegsversehrten und chronisch Kranken
-
24. Februar 1950: Umbenennung des „Ludwig-Hoffmann-Hospitals“ in „Ludwig-Hoffmann-Krankenhaus“ und Entstehung einer Rheuma-Poliklinik und -therapieabteilung sowie Erweiterung zu einer Chirurgischen Klinik
-
Januar 1963: Integration des "Ludwig-Hoffmann-Krankenhauses" als Verwaltungsbereich III (später Medizinischer Bereich III) in das Städtische Klinikum Buch (Planbettenbestand 1.265). Einrichtung einer Rheumatologisch-kardiologischen Klinik
-
ab 1991: stufenweise Herauslösung aus der Zentralen Verwaltung des Klinikums Berlin-Buch, weiterhin Nutzung für Funktionsbereiche der Klinik und als Personal- und Altenwohnungen sowie als Buroräume
(QUELLE: www.berlin-buch-gesundheitsregion.de)
|